Girolata [Ph. Desjobert ]
Was f�r ein wundersch�nes Beispiel von Kreativit�t, institutionellem und wissenschaftlichem Einklang: die Erschaffung des Naturschutzparks im Jahre1972 - ein Gebiet mit einer Gr��e von �ber 300 000 Hektar.
Stellen Sie sich eine Stola mit diagonalen Falten vor. So sehen die kristallenen Bergketten von Nord- und S�dkorsika aus, die in ihren Falten einen gro�en Teil der Castagniccia beherbergen. Ebenso die maritime Fassade im Westen, die die "von jetzt an" ber�hmte Halbinsel von Scandola mit ihren beeindruckenden Steilh�ngen beheimatet.
Auf mehr als einem Drittel der Inselfl�che war dieses Dreierteam sehr aktiv. Es hatte sich zum Ziel gesetzt, mit Hilfe der Einwohner die Fauna und Flora zu besch�tzen. Jedoch ohne den J�gern und Farmern zu schaden und die traditionellen Schafh�rden zu erhalten. Letztendlich sollte die Qualit�t des l�ndlichen Gebietes - vor allem durch die Aktivit�t der Hirten - stark verbessert werden, w�hrend man den Inlandstourismus in Harmonie mit der Natur und der Seele der Einwohner f�rderte.
Die Leidenschaft, Gespr�chsbereitschaft und der Wille dieser M�nner hat den bedrohten und aussterbenden Arten einen besonderen Schutz verschafft. So, k�nnen Hirsche, Eber, F�chse, Wiesel und Wildkatzen gefahrlos leben. Dies gilt auch f�r das Mufflon, das im Bavella und in Asco vorkommt, f�r den Bartgeier mit seinen drei Metern Spannweite, den Steinadler, den Seeadler - oder Fischadler - der in Frankreich fast ausgestorben war. Die wenigen Paare, die heutzutage gesch�tzt werden, nisten ausschlie�lich auf Korsika.
Dank der Liebe, Wachsamkeit und dem Sinn f�r Kommunikation dieser Teams, die von administrativen und edukativen Beh�rden abgel�st wurden, gibt es in diesen wundersch�nen Regionen weniger Feuer und Wilderer. All das ist auch f�r den Tourismus von Vorteil, der abseits von allen Clich�s aufbl�ht. Er bietet zahlreiche M�glichkeiten: Langlaufski, Ponytouren oder Wanderungen - vor allem der GR20 - und angenehme Unterbringungsm�glichkeiten in Ferienh�tten im Inland. Dort hat man die M�glichkeit, Einheimische und Handwerker kennenzulernen. Diese Bergsiedler, die zurecht stolz auf ihre Ehrlichkeit sind, wurden nun endlich durch die Anerkennung der Halbinsel von Scandola als Gebiet von weltweitem Interesse durch die UNESCO gew�rdigt.
1975 wurde SCANDOLA , das im Norden des leuchtenden Golf von Porto liegt, zum ersten Naturreservat Frankreichs ernannt, das sich sowohl auf das Meer als auch auf das Land bezieht.
Die korsische Natur bietet au�erdem:
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